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Diagnostische Etiketten für Rotatorenmanschettendefekte

Beeinflusst die Verwendung verschiedener diagnostischer Etiketten die Entscheidung für eine Operation?

Die Erkrankung der Rotatorenmanschette wird mit einer Vielzahl von Begriffen beschrieben. Die wahrgenommene Notwendigkeit einer Operation ist am größten, wenn der Begriff "Rotatorenmanschettenriss" verwendet wird. Umgekehrt wird der Begriff "Schleimbeutelentzündung" mit einer geringeren Notwendigkeit für eine Operation in Verbindung gebracht. Der Begriff "Bursitis" wird auch mit einem geringeren Bedarf an bildgebenden Verfahren in Verbindung gebracht, während das Gegenteil für das "subacromiale Impingement-Syndrom" zutrifft.

Daher empfehlen die Forscher/-innen, diese beiden Begriffe, die mit einem erhöhten Bedarf an Operationen und bildgebenden Verfahren verbunden sind, bei Patienten/-innen mit Erkrankungen der Rotatorenmanschette zu vermeiden.

 
 

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